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Social Media für Arztpraxen: Redaktionsplan mit 20 konkreten Themen

Guter Praxis-Content beantwortet echte Fragen, zeigt die Menschen hinter der Einrichtung und macht Leistungen verständlich. Ein klarer Themenplan verhindert, dass jede Woche wieder bei null begonnen wird.

3 Minuten LesezeitVon MedAds Marketing
In diesem Artikel

Ihr Redaktionsplan zum Ausfüllen

Die Vorlage enthält alle 20 Themen sowie Felder für Datum, Format, Zuständigkeit, fachliche Freigabe und Ergebnis. Sie können die Datei in Excel, Numbers oder Google Tabellen öffnen und an den Rhythmus Ihrer Praxis anpassen.

Redaktionsplan herunterladen · CSV

1. Vier Themenfelder festlegen

Ein stabiler Redaktionsplan verteilt Inhalte auf vier wiederkehrende Bereiche: Orientierung, Leistungen, Team und Einblicke. Dadurch entsteht Abwechslung, ohne dass die Praxis jeden Monat ein neues Konzept braucht.

Jeder Beitrag sollte eine konkrete Frage beantworten oder einen nachvollziehbaren Einblick geben. Allgemeine Gesundheitstipps ohne Bezug zur Fachrichtung schaffen selten ein klares Profil.

  • Orientierung: Termin, Anfahrt, Vorbereitung und Ablauf
  • Leistungen: Ziel, Voraussetzungen und häufige Fragen
  • Team: Zuständigkeiten, Qualifikationen und Arbeitsweise
  • Einblicke: Räume, Technik, Fortbildung und Praxisalltag

2. Zwanzig konkrete Themen

Die folgenden Themen lassen sich an Fachrichtung und tatsächliche Abläufe anpassen. Medizinische Aussagen sollten sachlich formuliert und fachlich freigegeben werden.

  • So läuft der erste Termin ab
  • Was sollten Patienten mitbringen?
  • Wer ist für welches Anliegen zuständig?
  • Drei häufige Fragen zu einer Schwerpunktleistung
  • Was bedeutet eine Fachbezeichnung?
  • So finden Sie unsere Praxis
  • Welche Kontaktwege gibt es?
  • Ein Blick in den Empfang
  • Ein Tag im Praxismanagement
  • Vorstellung eines Teammitglieds
  • Warum sich das Team fortbildet
  • Ein neues Gerät sachlich erklärt
  • Was passiert nach einer Anfrage?
  • So bereiten wir einen Behandlungsraum vor
  • Häufiges Missverständnis zur Fachrichtung
  • Wann ist eine Überweisung nötig?
  • Welche Unterlagen helfen beim Termin?
  • Offene Stelle und konkreter Arbeitsalltag
  • Rückblick auf einen Praxistermin oder eine Fortbildung
  • Antwort auf eine Frage aus dem Praxisalltag

3. Formate aus einem Termin gewinnen

Ein Produktionstermin kann mehrere kurze Videos, Portraits, Raumaufnahmen und Antworten auf Patientenfragen liefern. Vorher stehen Shotlist, Verantwortliche und Freigabe fest. So bleibt der Aufwand für das Team planbar.

Aus einem längeren Gespräch entstehen kurze Videoausschnitte, ein Karussell und mehrere Textbeiträge. Inhalte sollten trotzdem für das jeweilige Format bearbeitet werden, statt überall unverändert zu erscheinen.

4. Datenschutz und Freigaben einplanen

Patienten dürfen nicht unbeabsichtigt erkennbar sein. Für sichtbare Personen und sensible Bereiche braucht es klare Freigaben. Medizinische Aussagen sollten von der fachlich verantwortlichen Person geprüft werden.

Ein einfacher Freigabeprozess benennt Autor, fachliche Prüfung, Bildfreigabe und Veröffentlichungsdatum. Dadurch werden Fehler vermieden, ohne jeden Beitrag unnötig lange aufzuhalten.

5. Wirkung sinnvoll messen

Reichweite zeigt, ob Inhalte gesehen werden. Für den geschäftlichen Nutzen sind jedoch Profilbesuche, Website-Klicks, Kontaktanfragen und qualifizierte Bewerbungen aussagekräftiger. Einzelne Beiträge sollten über mehrere Wochen und nicht nur am Veröffentlichungstag betrachtet werden.

  • Profilbesuche und gespeicherte Beiträge
  • Klicks zur Website oder Terminseite
  • Qualifizierte Direktnachrichten
  • Bewerberkontakte
  • Wiederkehrende Fragen aus Kommentaren und Gesprächen

Quellen und weiterführende Hinweise

Die verlinkten Primärquellen ergänzen die fachlichen Rahmenhinweise dieses Artikels.

Hinweis

Dieser Leitfaden bietet eine allgemeine Orientierung und ersetzt keine medizinische, rechtliche oder datenschutzrechtliche Einzelfallberatung.

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